(VOVWORLD) - 2025 gilt als das Jahr des „Aufbruchs“ für vietnamesische Infrastruktur. Zahlreiche Großprojekte wurden eingeweiht und strategische Bauprojekte wurden beschleunigt. Die Infrastruktur ist zum Zeichen eines Staates Vietnam geworden, das schneller und selbstbewusster auf seinem Entwicklungsweg vorangeht.
Der Flughafen Long Thanh wird zum größten Flughafen in Vietnam. |
„Dank der Rach-Mieu-2-Brücke ist die Fahrt von der Provinz Dong Thap in die Provinz Vinh Long bequemer geworden, ganz ohne Staus. Die Menschen freuen sich sehr und die ganze Region wird sich entwickeln.“
„Dank des Ausbaus der Straßen und Autobahnen ist das Reisen viel bequemer geworden. Ich bin wirklich stolz, wie schnell sich unser Land verändert und die Infrastruktur immer modernisiert wird.“
Begeisterung und Stolz sind die Gefühle der Bewohner angesichts der deutlichen Veränderungen der nationalen Infrastruktur in der letzten Zeit.
Im Jahr 2025 wurde mit dem Bau von rund 564 Schlüsselprojekten begonnen. Davon wurden 140 Großprojekte bereits fertiggestellt und effizient in Betrieb genommen. Dies sei eine überragende Zahl im Vergleich zu den Vorjahren, so Bauminister Tran Hong Minh:
„Dies sind alles Projekte von großer politischer, wirtschaftlicher und verteidigungspolitischer Bedeutung. Gleichzeitig eröffnen sie neue Perspektiven, schaffen neue Entwicklungsräume und fördern die internationale Integration. Die Umsetzung und Fertigstellung zahlreicher Bauwerke trägt wesentlich zur Verbesserung des materiellen und geistigen Lebens der Bevölkerung bei, gewährleistet die soziale Sicherheit und verringert die Entwicklungskluft zwischen den Regionen.“
Ein Autobahn-Projekt in Vietnam. |
Im Bereich der Energieinfrastruktur wurden strategische Stromübertragungsprojekte, insbesondere die 500-kV-Leitung (Kreis 3) von Nord nach Süd, nach einer beispiellos rasanten Bauzeit vollständig fertiggestellt. Sie trägt zur Gewährleistung der nationalen Energiesicherheit bei. Dies sei eine „inspirierende“ Einrichtung für die Umsetzung weiterer Projekte und schaffe einen Durchbruch in der Infrastruktur, so Wirtschaftsexperte Le Duy Binh:
„Der Geist „Nur über das Machen diskutieren, nicht über den Rückzug“, wie vom Premierminister angewiesen, ist sehr entschlossen und kann auch bei anderen wichtigen Verkehrsprojekten angewendet werden. Dieser Geist hilft dabei, die Eigenverantwortung und Risikobereitschaft zu erhöhen und entsprechende Lösungen für die Umsetzung der laufenden Projekte zu finden.“
Für das Jahr 2026 und die kommende Zeit strebt Vietnam ein zweistelliges Wachstum an. Dabei wird die Entwicklung der Infrastruktur weiterhin als einer der drei strategischen Durchbrüche festgelegt. Hierbei sollen weitere Fortschritte durch die verstärkte Mobilisierung gesellschaftlicher Ressourcen und die Erhöhung der Investitionseffizienz erzielt werden. Hoang Van Cuong, Mitglied des Finanz- und Haushaltsausschusses des Parlaments ist der Meinung:
„Früher haben wir Investitionen hauptsächlich in die Verkehrsinfrastruktur angezogen, aber heute geschieht dies in allen Bereichen. Wir sollten die öffentlich-privaten Partnerschaft in Bereichen wie Gesundheits- und Bildungsinfrastruktur sowie Kultur- und Sporteinrichtungen stärken, um Ressourcen für die Entwicklung zu schaffen.“
Auf diesem Weg verpflichtet sich die Regierung, weiterhin eine zentrale, konstruktive Rolle zu spielen und die günstigsten Bedingungen zu schaffen, damit Projekte synchron und effizient umgesetzt werden können. Dazu Premierminister Pham Minh Chinh:
„Wir sollten offene Institutionen, reibungslose Infrastruktur, Ressourcen, Materialversorgung, Bautempo und Bauqualität gewährleisten. Wir sollten zudem sicherstellen, dass Projekte der Bevölkerung praktischen Nutzen bringen und die sozioökonomische Entwicklung fördern.“
Die Durchbrüche in der Infrastruktur im Jahr 2025 haben ein wichtiges Fundament geschaffen und die Voraussetzung für eine neue Phase des Aufbruchs für das Land eröffnet.