(VOVWORLD) - In den ersten Tagen des Mondneujahres ist in neuen Wohngebieten in Wohnvierteln Lien Chieu und Cam Le in der zentralvietnamesischen Stadt Da Nang beständiger Baulärm zu hören. Hochhausblöcke mit dem Schriftzug „Sozialwohnungen“ nehmen allmählich Gestalt an. Sie sind das sichtbare Versprechen der Stadtverwaltung für eine sich inklusiv entwickelnde Stadt, in der einkommensschwache Personen die Chance auf ein sicheres Zuhause haben.
Ein Wohnblock für Menschen mit Verdiensten in Da Nang. (Foto: Dinh Thieu/VOV-Zentralvietnam) |
Da Nang betrachtet die Entwicklung von Sozialwohnungen als eine der obersten Prioritäten in seiner Strategie zur städtischen Entwicklung in der neuen Phase. Angesichts des mechanischen Bevölkerungswachstums ist die Wohnungsnachfrage von Arbeitern und jungen Angestellten groß. Die Stadt hat Grundstücke, Ressourcen und spezielle Mechanismen bereitgestellt, um diesen Bereich anzukurbeln.
Bemerkenswert ist dabei die Einführung eines „Fast-Track-Verfahrens“ für soziale Wohnungsbauprojekte. Verwaltungsverfahren rund um Investitionen, Grundstücke, Planung und Bau werden nun parallel abgewickelt, was die Vorbereitungs- und Umsetzungszeit erheblich verkürzt. Für Investoren minimiert dies Risiken und schafft Anreize. Für die Bürger bedeutet das eine rasche Aussicht auf ein festes Zuhause. Ende Januar gehörten Vo Thi Phuong und Le Minh Tuan zu den ersten 92 Menschen mit Verdiensten der Stadt, die in Sozialwohnungen einziehen durften.
„Ich bin glücklich, dass ich in einer schönen und luftigen Wohnung lebe. Ich bedanke mich bei der Stadtverwaltung, die sich so sehr um die Menschen mit Verdiensten kümmert.“
„Ein neues Zuhause macht jeden glücklich. Meine Familie ist der Stadtführung sehr dankbar. Wir hoffen, dass es noch viele weitere solcher Initiativen geben wird, um Familien in Wohnungsnot zu helfen.“
Derzeit ist Da Nang landesweit Spitzenreiter bei der Anzahl von Sozialwohnungen, die aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Im Zeitraum 2005-2024 hat die Stadt 18.500 Wohnungen fertiggestellt und übergeben. Die Wohnanlagen verfügen über eine synchronisierte Infrastruktur und liegen in der Nähe von Industriezonen, Schulen, medizinischen Einrichtungen und öffentlichen Verkehrsmitteln.
Huynh Thi Le, eine Arbeiterin in der Industriezone Hoa Cam in Da Nang teilt mit:
„Das Leben hier ist sehr stabil. Es gibt Spielplätze, ein Kulturhaus sowie Fernseher und Computer für die Kinder. Besonders toll finde ich die Bibliothek, in der sowohl Erwachsene als auch Kinder lesen können.“
Spatenstich für ein soziales Wohnungsbauprojekt in Da Nang. (Foto: Dinh Thieu/VOV-Zentralvietnam) |
Im Rahmen des Regierungsprogramms „Bau von mindestens 1 Million Sozialwohnungen für einkommensschwache Bürger und Industriearbeiter“ hat sich Da Nang das Ziel gesetzt, im Zeitraum 2025 bis 2030 fast 29.000 neue Sozialwohnungen zu errichten. Dafür hat die Stadt bereits 134 Hektar geeignetes Bauland ausgewiesen. Im Jahr 2025 wurden im Wesentlichen mehr als 2.900 Sozialwohnungen fertiggestellt, und Dutzende weitere Projekte werden umgesetzt.
Nguyen Ha Nam, Direktor der Baubehörde der Stadt erklärte, dass sein Behörde soziale Wohnungsbauprojekte in das „Fast-Track-Verfahren“ aufgenommen habe, um Prüfungen, Genehmigungen, Grundstückszuweisungen und Baugenehmigungen drastisch zu verkürzen.
„Wir streben an, im Jahr 2026 über 4.900 Wohnungen fertigzustellen und damit die Vorgaben der Regierung zu erfüllen. Die Behörde werde zudem weitere Grundstücke mit passender Infrastruktur prüfen, um Investitionen für die Phase 2026-2030 anzuziehen. Gleichzeitig soll der städtische Wohnungsbaufonds effizienter genutzt werden.”
Die Priorisierung des sozialen Wohnungsbaus verdeutlicht den humanistischen und nachhaltigen Entwicklungsansatz von Da Nang: Wirtschaftliches Wachstum steht im Einklang mit sozialer Sicherung. Mit sozialen Wohnungsbauprojekten sendet Da Nang eine klare Botschaft: Eine lebenswerte Stadt definiert sich nicht nur über Wolkenkratzer oder Wachstumsraten, sondern über die Garantie, dass jeder Bürger einen festen Platz auf dem gemeinsamen Weg der Entwicklung hat.